Warum Hamburg jetzt handeln muss

Hamburgs starker Handels- und Hafenbezug sorgt für überdurchschnittlich viele B2B-Portale, Logistik-Plattformen und Handelsfirmen. Die Senatskanzlei hat mit der Hamburger Koordinierungsstelle für Barrierefreiheit eine eigene Prüfstelle geschaffen.

1,906,000
Einwohner
115,000
Unternehmen
520,000 €
Ø Jahres-Umsatz KMU
100.000 €
Bußgeld max. § 37 BFSG

Die Rechtslage in Hamburg

Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) gilt seit dem 28. Juni 2025 bundesweit — unabhängig davon, ob ein Unternehmen in Berlin, Hamburg oder Flensburg sitzt. Zusätzlich existieren in Hamburg landesrechtliche Vorgaben zur Zugänglichkeit, die kumulativ greifen.

Zuständige Behörde: Landesamt für Verbraucherschutz Hamburg verweist auf die bundesweite Marktüberwachungsbehörde. Hamburg unterhält zusätzlich eine eigene Fachstelle für digitale Barrierefreiheit.

Abmahn-Risiko in Hamburg

Hamburger Kanzleien mit UWG-Fokus (§ 3a UWG: Rechtsbruch-Tatbestand durch BFSG-Verstoß) sind seit Q1/2025 deutlich aktiver. Formal gründet die Abmahnung häufig auf § 3a UWG (Rechtsbruch-Tatbestand) in Verbindung mit §§ 3, 14 BFSG. Typische Kostennote: 800–3.500 € beim ersten Abmahn-Schreiben.

Wer ist betroffen? Alle Unternehmen mit über 10 Mitarbeitenden oder über 2 Mio. € Jahresumsatz, die Produkte oder Dienstleistungen über das Internet anbieten (§ 1 BFSG). Kleinstunternehmen sind ausgenommen — aber nicht automatisch: Der Nachweis muss dokumentiert werden.

Branchen-Übersicht für Hamburg

Wir haben für Hamburg die wichtigsten BFSG-pflichtigen Branchen aufbereitet. Jede Branchen-Seite zeigt die spezifischen Schwachstellen, regulatorischen Rahmenbedingungen (HWG, BORA, UWG & Co.) und typische Abmahn-Muster.

Was BFSGuard für Unternehmen aus Hamburg leistet

Häufige Fragen aus Hamburg

Gilt das BFSG für mein Unternehmen aus Hamburg?

Ja, sofern Sie mehr als 10 Mitarbeitende beschäftigen oder über 2 Mio. € Jahresumsatz erzielen und Produkte oder Dienstleistungen über das Internet anbieten. Der Sitz in Hamburg ändert an der Bundesrechts-Geltung nichts.

An wen wende ich mich in Hamburg bei einer Beschwerde?

Landesamt für Verbraucherschutz Hamburg verweist auf die bundesweite Marktüberwachungsbehörde. Hamburg unterhält zusätzlich eine eigene Fachstelle für digitale Barrierefreiheit.

Wie hoch ist das Bußgeld bei einem Verstoß?

Nach § 37 BFSG bis zu 100.000 € je Verstoß. Vorgeschaltet ist meist eine Abmahnung mit Kostennote zwischen 800 und 3.500 € zuzüglich strafbewehrter Unterlassungserklärung.

Wie lange dauert eine BFSG-Prüfung meiner Website in Hamburg?

Unser automatisierter Dual-Score-Scan läuft in 30–60 Sekunden. Eine vollständige MLBF-Dokumentation inkl. § 14-Erklärung erhalten Sie innerhalb von 24 Stunden (Komplett-Service).

Fördert Hamburg die BFSG-Umsetzung finanziell?

In Baden-Württemberg existiert das L-Bank-Programm „Digital Jetzt BW“ (bis 15.000 € Zuschuss). In anderen Bundesländern greifen bundesweite Digitalisierungs-Förderungen (BMWK „Go-Digital“). Wir prüfen das gerne individuell für Sie.

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